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Sechs Monate. Ein halbes Jahr

6_Monate

Hallo meine Lieben!

Endlich melde ich mich aus der Versenkung zurück. Dieses erste halbe Jahr zu viert hat es irgendwie nicht zugelassen, grossartig produktiv zu sein, was das Schreiben anbelangt. Nun ist unser Sohn fast sieben Monate alt, bis ich es überhaupt geschafft habe, diesen Beitrag mal hochzuladen 🙂

Die schlaflosen Nächte inkl. Zahnen, Kinderkrankheiten, der Familienalltag, arbeiten etc. haben all meine Aufmerksamkeit gefordert. Psychisch wie physisch. Ich war irgendwie total abwesend und bin es immer noch. Wie sagt man so schön? In der Babyblase 🙂 Darin bin ich seit einem halben Jahr gefangen.

Wie haben wir das erste halbe Jahr (oder auch fast sieben Monate) als vierköpfige Familie erlebt?

Wir geniessen das Familienleben zu viert sehr, es ist einfach wunderbar, unsere Kinder gemeinsam aufwachsen zu sehen. Unsere Tochter ist die beste grosse Schwester, die man sich vorstellen kann. Wahnsinnig hilfsbereit und mitfühlend – von Eifersucht (bis jetzt) keine Spur! Dafür sind wir so dankbar.

Allgemein: wir sind extrem dankbar, zwei gesunde und tolle Kinder zu haben – was wünscht man sich als Eltern mehr? Es ist nicht selbstverständlich.

Ob wir denn die Umstellung von einem Kind zu zwei anstrengender empfinden als beim ersten Kind? Diese Frage wurde uns oft gestellt.

Ganz klar JA! Es liegt sicherlich daran, dass unsere Tochter ein sehr pflegeleichtes Baby war und auch heute noch sehr unkompliziert ist.

Unser Sohn ist nun anspruchsvoller, schläft weniger/schlechter und ist auch tagsüber manchmal unzufrieden.

Er ist ein wahnsinnig aktives, interessiertes Baby, welches viel Unterhaltung und Beschäftigung braucht. Er liebt es, seine Schwester zu beobachten und möchte ihr am liebsten jetzt schon nacheifern 🙂 Er freut sich über die kleinsten Dinge und liebt es, wenn wir ihm vorsingen <3

Wir sind uns also nicht gewohnt, mit extremem Schlafmangel über Monate auszukommen. Das ist immens! Klar, wir hatten auch bei unserer Tochter Schlafmangel, wenn sie Zähne bekam, krank war. Aber es kamen immer wieder bessere Phasen. Hier ist bisher noch keine Besserung in Sicht – leider…

Wir geben die Hoffnung nicht auf 🙂

Wir versuchen das Beste daraus zu machen und ich weiss, dass es besser wird – es muss 🙂

Ich finde es wahnsinnig spannend, zu beobachten, wie unterschiedlich unsere beiden Kinder sind und wie sie trotzdem so gut als Geschwister funktionieren. Ich hoffe, das bleibt für immer und ewig so! Dieses unsichtbare Geschwisterband, welches sie verbindet, es erfüllt mich mit so viel Dankbarkeit und Liebe <3

Und auch wir als Eltern sind in den letzten Monaten wahnsinnig über uns hinausgewachsen. Man leistet einfach enorm viel!

Trotz extremem Schlafmangel und Stress, Erschöpfung und Überforderung, Hilflosigkeit und Verzweiflung, haben wir es bisher immer wieder geschafft, unsere Paarbeziehung zu pflegen – was ich enorm wichtig finde! Man darf sich als Eltern nicht vergessen.

Mein Mann unterstützt mich trotz Vollzeitjob in allem und ist immer für uns als Familie da. Für mich ist das nicht selbstverständlich, auch in der heutigen Zeit nicht. Wir ziehen an einem Strang und das ist das Bindeglied einer Familie.

Trotzdem möchte ich nun wieder mehr meiner (wenig) freien Zeit dem Schreiben widmen. Mal schauen, ob es klappt, denn für mich ist es ein wunderbarer Ausgleich und ein Hobby, welches mich abschalten lässt.

Ich freue mich jedenfalls, wenn ihr meine Gedanken lest 🙂

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